Freitag, 3. Juli 2009

Heavy 24h Chemnitz

Podiumsplatz für 8er Mixedteam!!



Beim Heavy 24h Rennen in Chemnitz gingen zum ersten Mal 12 Starter (4er Männer- und 8er Mixedteam) an den Start eines 24h-Rennens. Die erste Runde der beiden Teams verlief (vielleicht aufgrund der Nervosität) etwas chaotisch. Basti wurde von der Strecke gedrängt und stürzte (glücklicherweise ohne Verletzungen) und Jens als Startfahrer des Mixedteams verpasste den Wechselgarten nach der ersten Runde. Probleme bei der Streckenfindung sind wir ja bei Jens mittlerweile gewohnt, allerdings entschloss er sich, als er seinen Fehler erkannte ,zurück zum Wechselgarten zu kommen. Die begonnene Runde wollte er dann doch nicht zu Ende fahren - schließlich ist es ja ein Teamrennen!

Nach den Anfangsschwierigkeit lief es dann wie am Schnürchen und wir waren alle von der super-schönen Strecke begeistert. Die komplette Nacht wurde natürlich durchgefahren, wobei sich einige Starter immer ein paar Stunden zum Schlafen hinlegten.

Richtig munter waren alle, als der Stadionsprechen die Ergebnisse durch sagte und unser 8er-Team sich auf den 3 Platz vorgefahren hatte. Alle acht gaben auf ihren Runden nochmal alles und so kannte der minimale Vorsprung kontinuirlich ausgebaut werden, sodass grönender Abschluss des Wochenendes die Siegerehrung wurde.
Das 4er Team belegt am Ende einen sehr guten 11ten Platz.



Montag, 18. Mai 2009

Erfolg in Sebnitz

2. Platz beim 2. Lauf des MDC-XC

Zum 2. Lauf des MDX-XC 2009 versammelten sich gestern, bei wieder einmal besten äußeren Bedingungen, zahlreiche Radsportler am Sebnitzer Skihang. Nach dem verpatzten Start im Vorjahr galt es diesmal von Beginn an konzentriert zu sein, um nicht erneut den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Etwa eine halbe Runde fuhr eine etwa sechsköpfige Gruppe gemeinsam auf der anspruchsvollen Strecke durch den >Steingarten<-Abschnitt bevor Björn Nachtigall die Gruppe auseinander fuhr und sich nach vorn absetzte. Leider fühlte ich mich nicht stark genug, um aus der 3. Position nachsetzten zu können. Erst an der Steilauffahrt konnte ich mich am Zweitplatzierten vorbeikämpfen; nach vorne waren da aber bereits alle Messen gesungen, der Abstand zum Führenden bereits zu groß. So verteidigte ich den 2. Platz, unter dem Jubel der mitgereisten Bike-Passionisten Anne, Franzi, Martin und Jens (vielen Dank für Eure Unterstützung), bis ins Ziel und sammelte erneut wichtige Punkte für die Gesamtwertung der Rennserie.

Ergebnisse

Bastian

Starkes Duo bei der Mad East Challenge

Erster Renneinsatz für das Bike-Passion-Tandem


Da wir das Tandem vom BikePoint übers Wochenende hatten, dachten wir (Stefan und Martin) uns, wir könnten das gute Stück doch gleichmal über die Sonntags-Strecke der Mad-East-Challenge jagen.
Die Rollenverteilung zum Start war klar. Ich durfte vorn in der Steuerungszentrale Platz nehmen und Stefan saß hinten, weil er zuvor noch nie Tandem gefahren war. Beste Bedingungen also für den Marathon der aufgrund des Streckenabschnitts Mückentürmchen - Krupka (Cz) - Zinnwald den Untertitel "Grüne Hölle" trägt.

Wie es sich für einen Marathon im Erzgebirge gehört regnete es kurz vor dem Start der dieses Jahr an der Bobbahn in Altenberg statt fand. Die Strecke hatte also die richtige Konsistenz für unser Startgewicht von ca. 170kg.

Nach ein paar technischen Problemen kamen wir nach genau 5h ins Ziel ins Geising. DritterPlatz in der Tandemwertung - ein beachtenswertes Ergebnis, wenn man beachtet das natürlich der Großteil der Starter zu zweit auf einem Rad an den Start geht.

Montag, 27. April 2009

Knappes Finale

2. Platz beim CC-Rennen am Pirnaer Kohlberg

Die Veranstalter des 1. Radvereins Pirna freuten sich am vergangenen Sonntag über eine Rekordbeteiligung beim 10. Mountainbike-Rennen am Pirnaer Kohlberg. Mehr als 40 Fahrer gingen neben Micha und mir an den Start des Herren-Rennens über 6 mal 3,4 km. Direkt nach dem ersten Anstieg konnte ich mich mit großem Kraftaufwand in Führung setzten, um auf den folgenden, teilweise engen Streckenabschnitten freie Fahrt zu haben. Schnell konnte ich mir - zusammen mit Björn Nachtigall vom 1. RV Pirna - ein paar Meter Luft verschaffen. Mitte der zweiten Runde überholte er mich schließlich und fuhr seinerseits einen stetig wachsenden Vorsprung heraus. Nach hinten wurde es in den letzten beiden Runden noch mal eng. Ein stark fahrender Torsten Mützlitz gelang der Anschluss an mein Hinterrad. Nachdem wir die Positionen mehrfach tauschten, ging er als Zweitplatzierter in die letzte Abfahrt. Hier riskierte ich noch einmal alles und mobilisierte die letzten Kräfte. Im Zielsprint hat ich dann die Nase knapp vorn. Dank der großartigen, moralischen Unterstützung unzähliger Bike-Passionisten am Streckenrand gelang somit der Sprung aufs Treppchen beim Heimrennen.

Ergebnisse

Bastian

Samstag, 4. April 2009

Goldene Ananas

4. Platz bei der 11. MTB-Trophy in Goseck


Am vergangenen Wochenende luden die Veranstalter von White-Rock-Racing zur 11. MTB-Trophy ins sachsen-anhaltinische Goseck ein. Die Rennen der Hobby-Fahrer waren bereits auf den Sonnabend datiert, während die Fahrer der Lizensklassen und der U23-Bundesliga erst am Sonntag die Strecke unter die Räder nahmen. Ich ging mit über 30 weiteren Fahrern in der Herren-Klasse an den Start über zwei Runden mit einer Distanz von etwa 28 Kilometern.

Auf der hektischen Einführungsrunde kollidierte ich derart mit einem Konkurrenten, dass sich die Kette am Rahmen verklemmte und mich kurz zum anhalten zwang. Somit verlor ich bereits zu Beginn des Rennens die Spitze des Fahrerfeldes aus den Augen. Die machte auf der Kondition fordernden, technisch jedoch wenig anspruchsvollen Strecke, sofort richtig Qualm, so dass ich mich nur noch um Schadensbegrenzung bemühen konnte. Besonders an den Anstiegen konnte ich mich noch um zahlreiche Positionen nach vorne arbeiten, am Ende blieb aber "nur" der Gewinn der Goldenen Ananas. Trotzdem hat das gut organisierte Rennen riesig Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen des super Wetters.

Ergebnisse

Bastian

Montag, 30. März 2009

Auftakt nach Maß

Sieg beim MDC-XC Auftakt in Bautzen


Das diesjährige MTB-Rennen im Bautzener Humboldthain wurde in seiner 31. Auflage erstmals auch als Wertungslauf des MTB-XC-Mitteldeutschlandcup 2009 ausgetragen. Das Rennen ist bereits seit einigen Jahren ein fester Temin in meinem Kalender und bildet den schon fast traditionellen Auftakt zur Rennsaison. Bei vorfrühlingshaftem Wetter rollten etwa 37 Fahrer an den Start des Rennens der Klasse Hobby-Herren.

Nach der kurzen Einführung ging es nur auf Platz 7 liegend auf die Strecke der ersten Runde. Durch den Regen der vergangenen Tage und die vorhergehenden Läufe war der Boden tief und schlammig und zog einem dadurch noch mehr Körner aus den Schenkeln. Schnell konnten sich vier Fahrer nach vorn absetzen, während ich auf der engen Strecke immer noch eingeklemmt hinter dem Sechsten festhing. Erst zur Mitte der ersten Runde konnte ich nach und nach zwei Positionen gut machen, um mich jetzt voll in die Verfolgung des Führungsquartetts zu hängen. Bereits auf der Abfahrt hinunter in das Spreetal konnte ich auf die Gruppe aufschließen aus der Björn Nachtigall vom 1.RV Pirna jedoch bereits herausfahren konnte. Am letzten Anstieg hinauf zum Start/Ziel-Bereich gelang es mir, mich bis auf den zweiten Platz vorzuarbeiten, den es nun vorrangig zu verteidigen galt.

Mitte der zweiten Runde stürzte der bis dahin führende Nachtigall und mußte das Rennen infolge eines Reifenschadens vorzeitig beenden. Die Führung im Rennen verlieh mir natürlich nun noch einmal die zweite Luft die ich brauchte, um den Sieg sicher nach Hause fahren zu können.

Ergebnisse

Bastian

Mittwoch, 18. März 2009

Wintertrainingslager Sayda



Am zweiten Wochenende im Februar versammelten sich 19 Passionisten in Sayda, Erzgebirge um die guten Schneebedingungen zum Skilanglauftraining zu nutzen. Das Ergebnis seht ihr in dem kurzen Film oben.

Samstag, 11. Oktober 2008

Seiffen 2008

Das ostdeutsche Traditionsrennen - wo erzgebirgische Holzschnitzkunst und feinster Mountainbikesport kollidieren.

Wir alle hatten uns schon lange auf dieses Wochenende vorbereitet. Die Einen packten neben Zelt und Speisen noch die Rassel samt Photoapparat zusammen, und die Andere beschworen in nächtlichen Wachphasen noch einmal ihre Oberschenkelmuskulatur. Irgendwie wussten alle, dass es wieder der Saisonhöhepunkt werden wird, über den schon lange im Vorfeld gewispert wurde. Eins Vorab: Bereits die Woche zuvor konnte ich fragen wen ich wollte, alle stapelten tief und dachten sie wären nicht zu 100 % fit. Als ich dann nach ca. 5h 15 min am Sonntag ins Ziel kam und alle Kumpels schon das zweite Bier leerten bemerkte ich meine Naivität, wie ich sie schon aus Schulzeiten kannte. Doch eins nach dem Anderen. Das ganze Wochenende war für alle von uns wieder einmal was ganz besonderes. In unseren Träumen hätten wir es uns nicht besser ausmalen können. Jens bekam den Preis für das schönste vierrädrige Gefährt, Lutz unsere Anerkennung für die praktische Zeltplatzfußbodenheizung, Martin die Fanurkunde für spannendste Renndramatik, Emma von allen ein Küsschen zum schnellen Einschlafen, Stefan die Medaille für den erfolgreichsten Erststarter, die beiden Claudias ein dickes Kompliment für die tollen Photos, Nadine die dritte Schulterklappe für ihre ablenkungsfreie Zählkunst, Basti den Antizeltorden und Corina den Nobelpreis für Ihre umfassende Patientenbetreuung, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte. Pünktlich um 9:00 Uhr hieß es wieder „it’s Racetime“. Thomas N. führte das Feld hinter dem namenslosen Mann im Crossmotorrad wie die Jahre zuvor in ehrenhafter Manier in die erste Runde und von fern kamen die ersten Sonnenstrahlen über den Schwartenberg. In der Einführungsrunde wandelten sich Freunde zu Feinden. Der letzte der am Horizont verschwand war Martin, den ich gerade noch „Glück Auf“ mit auf den Weg geben konnte. Danach verblasste mein Umfeld. Ich begab mich auf 5h Grenzerfahrung wie man sie nur selten erlebt. Die anspruchsvolle Strecke mit ihren vielen Trails, das sonnige Wetter und die begeisterte Zuschauerkulisse trugen Ihren Teil dazu bei. Das ganze Rennen samt Verpflegung hatte ich mir bereits in Gedanken eingeteilt. Die Devise war, nur keine Zeit sinnlos irgendwo verlieren. Das Optimum aus dem semifitten Körper rausholen und bloß keinen technischen Defekt erleiden. Ich wollte zum zehnjährigen Jubiläum meinem schon langsam in die Jahre gekommenen Rocky noch mal zeigen für was es gebaut wurde und nebenbei fehlte da immer noch die Kappe der „Großen“ an meinem Rad. Als die Sonne zunehmend in Richtung Zenit rückte kämpfte ich mich mit mehr als 1000 anderen Mountainbikeversessenen durch erzgebirgisches Unterholz. Das Gehirn hatte ich aus Energiespargründen schon längst abgeschaltet, was ich besonders bergab merkte. Ich wusste, dass ich noch nie so konstant schnell Radgefahren bin. Aber alle um mich herum waren mindestens genauso gut drauf. Mit zunehmender Renndistanz ertappe ich mich, Freundschaften mit Weggefährten schließen zu wollen, um die Schmerzen teilen zu können. Schnell wurde klar, dass die Top 100 für mich wieder einmal ein Traum waren, der mich nächstes Jahr wieder in die Stadt der Schnitzkunst führen wird.Zu gleicher Zeit passierten vor den Augen unserer zahlreichen Fans für unseren Verein weitere wichtige Ereignisse, die mir nach Zielankunft sogleich berichtet wurden. Martin jagte in der Form seines Lebens durchs Feld. Einen nach dem anderen knöpfte sich unser Langstreckenathlet vor und landete im Ziel auf einem hervorragenden 48. Platz. Auf Basti war wie jedes Jahr zu 100% Verlass. Fast wären beide zusammen über die Ziellinie geschwebt. Unsere Zuschauer waren von diesem packenden Rennen sehr begeistert. Stefan und Jens hatten sich für die kurze Distanz entschieden. Unter den anderen Radbegeisterten hatte auch Sie die Spaßdroge ergriffen. Mit einen breiten Grinsen und etwas Wehmut über das schnelle Ende fuhren beide gegen 11:30 Uhr ins Ziel. Ich hoffe sie werden im nächsten Jahr zwei Runden Grenzerfahrung buchen. Ich musste mich ab Runde drei etwas quälen. Doch die Ehre dreimal den Alp`de Wettin im Spalier der Fans erklimmen zu dürfen, ließen diese physischen Strapazen nichtig erscheinen. Ich freute mich nach zweijähriger Abstinenz wieder wie vor zehn Jahren zum ersten Mal zu finishen. Ich wusste ich hatte alles gegeben und ne Menge Adrenalin erzeugt, als ich mit Platz 116 durchs Ziel fuhr. Zum Abschluss von meiner Seite noch eine Bemerkung an alle die mich kennen. Kommt nächstes Jahr in Scharen und teilt mit uns diese einmaligen Eindrücke. Und hoffentlich wird einer von Euch nächstes Jahr hinter mir ins Ziel kommen. Das nehme ich mir vor.

Stefan alias „shadowfax“

Die nackten Zahlen.
Martin Oswald Platz 48 Zeit: 4:47:06
Sebastian Golz Platz 57 Zeit: 4:48:49
Stefan Oswald Platz 116 Zeit: 5:14:35
Stefan Ebert 45 km Zeit: 2:32:05
Jens Kießling 45 km Zeit: 2:26:08

Donnerstag, 24. Juli 2008

Salzkammergut Trophy 2008


Da ich leichtsinnigerweise letztes Jahr angekündigt hatte dieses Jahr wieder auf der 208 Kilometer langen Strecke an den Start zu gehen, blieb mir ja nichts anderes übrig. Und wieder hieß es 3.30 Uhr aufstehen, versuchen etwas zu essen und bei Sonnenaufgang mit ca. 400 anderen Starten auf dem Marktplatz in Bad Goisern stehen mit der Erwartung den ganzen Tag auf dem Rad über 7000Hm hoch und runter zu bezwingen.
Der Favorit und spätere Gewinner Thomas Dietsch formulierte das Ziel bei der Fahrervorstellung am Abend vorher, sehr zutreffend mit: Überleben!

Obwohl ich dachte die Strecke vom letzten Jahr noch sehr gut zu kennen, wunderte ich mich doch wie steil die Anstiege und schwierig die Abfahrten waren. Glücklicherweise behält sich das Gehirn nur die angenehmen Sachen.
Bis auf den Regen lief die erste Hälfte des Rennen sehr gut, doch ich wusste das erst am vorletzten Anstieg das Rennen entschieden wird. Dort angekommen liefen die ersten 500Hm eigentlich ganz gut (ich konnte fahren) doch der zweite Teil war, obwohl der Untergrund der Strecke entschärft wurde - verdammt hart. Etwas flachere Abschnitte wechselten sich mit steilen Rampen ab, an denen ich einfach nicht mehr fahren konnte und so schob ich mein Rad mit ein paar weiteren Mitstreitern.
Letztes Jahr wusste ich nicht, dass es mit dem letzten Zeitlimit knapp werden würde. Dieses Jahr war ich knapp 2 Stunden vor Ablauf des Zeitlimit an der Station wo ich letztes Jahr aufhören musste. Obwohl es hier anfing mit regnen und es dazu noch ziemlich kalt war, war ich mir sicher das mich nun nichts mehr stoppen konnte. Woher die Kraft auch immer kam, die letzten 400Hm waren kein Problem und auch die noch folgenden Abfahrten im strömenden Regen vergingen sturzfrei.
Ob die Gänsehaut bei der Zieldurchfahrt von der Kälte oder dem unbeschreiblichen Gefühl etwas unmögliches geschafft zu haben kam, kann ich nicht sagen. Eines steht fest: Ein unvergessliches Erlebnis - aber einmal reicht!!

Stefan und Basti gingen auf die teilweise identische Strecke über 100km an den Start. Auch wenn die Startzeit um 9 Uhr sehr viel humaner ist, fing es unglücklicherweise genau zu diesem Zeitpunkt an mit regnen. Auch für die beiden war der vorletzte Anstieg der Gradmesser der Strecke den es zu bezwingen galt. Nach 6:38h fuhr Basti durch Ziel in Bad Goisern, genau eine halbe Stunde vor Stefan.

Martin